Die Ragdoll
Alles zur Entstehung der Rasse, Genetik und Gesundheit.
Wie entstand die Rasse Ragdoll?
Ann Baker aus Kalifornien (USA) begann im Jahr 1965 mit der Zucht der Ragdoll und züchtete sie bis in die 90er Jahre. Die Rasse Ragdoll entstand aus Katzen verschiedener Rassenmischungen und durch gezielte Anpaarungen.
Die Stamm-Mutter Josephine war eine weiße, Perser-ähnliche Katze. Burmese, die zweite Stamm-Mutter, war eine dunkle Burma-ähnliche Kätzin. Birman, der Stamm-Vater, sah der Rasse Heilige Birma sehr ähnlich. Er trug bereits die mitted-Zeichnung, allerdings nicht das für Birma typische Glove-Gen.
Aus den drei Stammtieren entstammen die fünf Gründertiere.
1. Daddy Warbucks in seal mitted (Josephine x Birman)
2. Gueber in seal mitted (Josephine x Birman)
3. Fugianna in seal bicolor (Josephine x Daddy Warbucks)
4. Tiki in seal colorpoint (Buckwheat x Daddy Warbucks)
5. Kyoto in seal mitted (Buckwheat x Daddy Warbucks)
(Buckwheat stammte aus der einmaligen Verpaarung Burmese x Daddy Warbucks).
Fugianna war zu der damaligen Zeit eine Sensation und die erste Point Katze in Bicolor, die es weltweit gab! Sie wurde mit acht verschiedenen Katern angepaart, wovon fünfzehn Jungtiere in die Zucht gingen. Tiki wurde mit sieben verschiedenen Katern angepaart, wovon 21 Nachkommen in die Zucht gingen.
Anerkennung der Rasse & Patent
Was zeichnet die Ragdoll aus?
Die deutsche Übersetzung für Ragdoll ist Stoffpuppe oder Lumpenpuppe, da sie beim Hochheben alles hängen lässt (genauso, wie wenn man eine Stoffpuppe hochhebt ;-)).
Die Ragdoll ist sanft, menschenbezogen, tolerant und anpassungsfähig.
Ragdolls sind sehr soziale Tiere und sollten niemals alleine in Einzelhaltung gehalten werden. Unsere Ragdolls lieben es, miteinander zu spielen und ineinander gekuschelt zu schlafen.
Ragdolls sind reine Wohnungskatzen, die, wenn die Möglichkeit besteht, gerne gesicherten Freigang genießen dürfen.